Das Nürnberger Bildungszentrum veranstaltet jährlich im Namen des interkulturellen Dialogs die sogenannten “Islamwochen”. Neben allerlei illustrem Publikum und einigen Skurrilitäten tritt dort regelmäßig eine “Kommunikationswissenschaftlerin und Medienpädagogin” auf, die ohne Zweifel als Vorkämpferin gegen die - von Kulturrelativisten, Berufsmoslems und sonstigen Zivilisationsfeinden - überall gewitterte “Islamophobie” gelten kann. Der erste Versuch von Antifaschisten aus Nürnberg, eine Komplizin der grünen Faschisten als solche zu entlarven, stammt aus dem Jahre 2004 und soll hier dokumentiert werden:
“Sabines Welt”
und die deutsche Sehnsucht nach Normalität
Der These “Juden gestern - Muslime heute” muss aufs schärfste widersprochen werden!
“Im Jahr 2004 sieht es auf Europas Straßen so aus: Islamischen Frauen werden auf offener Straße die Kopftücher heruntergerissen, Moscheen immer wieder mit Brandsätzen beworfen, durch Bart und entsprechende Kopfbedeckungen als fromme Moslems erkennbare ältere Männer werden bespuckt und wer sich mit einem sogenannten Palästinensertuch auf die Straße traut, muss ein wahres Spießrutenlaufen durchstehen.” Sind das nicht die Bilder, die sich einem aufdrängen, wenn die provokante Frage „Juden gestern – Muslime heute?“ gestellt wird? “Seltsam nur, daß die Polizeistatistiken entsprechende Vorfälle in Ländern wie Deutschland gar nicht und in solchen wie Frankreich nur äußerst vereinzelt ausweisen. Besonders seltsam vor allem deshalb, weil oben geschilderte Straftaten ja tatsächlich vorkommen, insbesondere und vor allem mit zunehmender Häufigkeit in Paris, Antwerpen und auch in Berlin. Nur: Die Angegriffenen sind Juden und deren Einrichtungen, und die Täter immer häufiger Angehörige vor allem arabischer aber auch anderer islamisch geprägter Communities.” (Bahamas Nr. 45, S. 57)
Ebenso wird dem ständigen islamistischen Terror gegen Israel in Deutschland und Europa ein breites Verständnis entgegen gebracht.
Unwillens, die gemeinsamen Motivationen islamistischer Barbarei, den eliminatorischen Antisemitismus und den Antizionismus, zu benennen und zu kritisieren, wird die Vernichtungspraxis durch allerlei Euphemismen und Relativierungen gerechtfertigt, ja sogar entschuldigt.
Alles, was den Moralisten und notorischen Gut-menschen an „Gemeinheiten“ dieser Welt aufstoßen läßt, führt er monokausal auf den Nahostkonflikt zurück. Dieser dient ihm als Chiffre für Israel als arrogante Besatzungsmacht und Kettenhund amerikanischer Interessen. Mal verdruckst mal offen hegt man Sympathien mit dem sogenannten „Wiederstand“ im Irak und in den palästinensischen Autonomiegebieten. Und wäre das Blutbad in der Schule von Beslan nicht eins an Kindern gewesen, so hätte die deutsche Öffentlichkeit weithin ungebrochen den tschetschenischen Rebellen im völkischen “Befreiungs-Krieg” ideologisch beigestanden. Nun aber waren die Opfer „unschuldige“ Kinder (Erwachsene wären schon durchgegangen), wodurch das deutsche Gemüt aufs empfindlichste getroffen wurde. Schuld an dem geplanten und durchgeführten Massenmord sollen aber, nach viel Empörung und im Sinne der verqueren Logik dieser indifferenten Gemütslage, wieder nicht islamistische Rackets sein, sondern Präsident Putins Politik gegen eben diese tschetschenische Terroristen.
Wie auch immer, von bedrohten Muslimen, ist weit und breit nichts zu erkennen – sieht man mal von der Tatsache ab, daß die Terroristen z. B. im Irak willentlich auch die eigenen Glaubensbrüder und –schwestern in den Tod bomben.
Infolge dessen ist im Gegensatz zu der aufgestellten These „Juden gestern – Muslime heute?“ offensichtlich, daß Islamisten im Gewand der verfolgten Unschuld ihren antizivilisatorischen Terror ausüben und damit die tatsächliche Bedrohung darstellen.
Darüber hinaus leugnet die These die Singularität der Shoah, die systematische Vernichtung der europäischen Juden. Die Formulierung „Juden gestern“ verneint das Fortbestehen des eliminatorischen Antisemitismus.
Diese Historisierung paßt genau zu den akuten geschichtsrevisionistischen Bemühungen in Deutschland, die das Bedürfnis nach deutscher Normalität – endgültig mit der Vergangenheit fertig zu werden – widerspiegelt und befriedigt!
Als Bündnis gegen deutsche Normalität sehen wir es nicht als unsere Aufgabe, näher auf die propagandistischen Thesen der Veranstaltungs-Reihe „Islamwoche“ des BZs einzugehen – jene sind der Kritik nicht wert. Vorzugehen ist gegen die methodische Verwendung einer Ideologie, die das Individuum und die darin vorscheinende Möglichkeit auf Emanzipation von der Herrschaft der Menschen über die Menschen autoritär abschaffen will. Das antizivilisatorische Ressentiment sehnt sich in eine Art dynamisches Mittelalter zurück, in der die Einzelnen dem permanenten Terror von Familienbanden, Rackets, Moral und Scharia unmittelbar und unausweichlich ausgesetzt sind. Wer damit liebäugelt,dem ist Emanzipation ein Gräuel.
DEN ANTISEMITISCHEN KONSENS DURCHBRECHEN!
FÜR ISRAEL!
FÜR DEN KOMMUNISMUS!
Bündnis gegen deutsche Normalität
Nürnberg 2004

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