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Es sei an dieser Stelle auf den jüngsten Anschlagsversuch des sich radikal dünkenden linken Gesindels auf den Kritiker Justus Wertmüller hingewiesen, welcher darauf zielte ihn ganz im Wortsinne erblinden zu lassen.
Im Rahmen einer Veranstaltung des ASTA der Uni Bonn mit Justus Wertmüller kam es zu einem Störversuch, in dessen Verlauf versucht wurde, den Referenten mit einem Laserpointer am Auge zu verletzen; dabei wurde einer, der sich zwischen Justus Wertmüller und die Störer stellte, verletzt.
Die Erklärung der Veranstalter findet sich hier. Zeugen werden gebeten sich beim ASTA (polbil[at]asta.uni-bonn.de) oder direkt bei der Bonner Polizei zu melden.

Freiburg, Mittwoch 17. November 2010
20 Uhr im Jos-Fritz-Cafe, Wilhelmstr. 15 (Sprechtpassage)

Ressentiment und Religionskritik

Als die katholische Kirche im Frühjahr 2010 verkündete, sie befände sich angesichts der Skandale um “Kindesmißbrauch” in der schwersten Krise seit Jahrzehnten, war dies dem Marktplatz öffentlicher Meinung, vertreten von FAZ bis zur Konkret, Anlaß zur Häme. Wenn die postnazistische Gesellschaft zum Kirchenkampf nach Vorbild ihrer Großväter und -mütter bläst, sich also gegen die “Sexualverbrecher im Priesterrock” (Goebbels) rüstet, dann hat Ideologiekritik ihre Aufmerksamkeit den Anklägern und nicht den Angeklagten zu widmen. Der Vortrag will, ausgehend von der Frage, was bei der nur scheinbaren Diskussion über “Kindesmißbrauch” tatsächlich verhandelt wurde, den Versuch wagen, den Unterschied von Religionskritik und Ressentiment zu bestimmen. Wenn Marx‘ Behauptung stimmt, die Religionskritik sei der Anfang aller Kritik, dann hängen die Bedingungen der Möglichkeit von Kritik nicht zuletzt von dieser Unterscheidung ab. – Es spricht Leo Elser (Redaktion Pólemos. Bullarium der AG Kritische Theorie Nürnberg).

Eine Veranstaltung der ISF Freiburg

 

 

Halle, Freitag, 17. Dezember 2010
20 Uhr, VL, Ludwigstr. 37

Smoke that Cigarette. Ein verrauchter Abend gegen die Gesundheitsreligion.

Mit Leo Elser und Klaus Bittermann

Jean-Paul Sartre hielt ein Leben ohne Zigarette für „ein bisschen weniger lebenswert“, Somerset Maugham bezeichnete das Rauchen als „einzige Erfüllung seines Lebens, in die sich nie die Bitternis der Enttäuschung gemengt habe“ und Mark Twain meinte: „Wenn man es im Himmel nicht tun darf, gehe ich nicht hin.“ Und die göttliche Jeanne Moreau sagte: „Männer, die sich das Rauchen abgewöhnt haben, sind mir unheimlich“, während Marguerite Duras noch einen Schritt weiter ging und fragte: „Wozu Sex haben, wenn man auch so rauchen kann.“
Davon will heute allerdings kaum noch jemand etwas wissen. Im Fernsehen darf nicht mehr geraucht werden, in Kneipen ist das Rauchen ins Hinterzimmer verbannt worden und im Büro werden die wenigen Raucher schief angeschaut, wenn sie ihrem Genuss frönen.
Vor diesem Hintergrund setzt sich Leo Elser, Redakteur der Zeitschrift Pólemos, mit dem grassierenden Gesundheitswahn auseinander. Klaus Bittermann, Mitherausgeber des Buches „Smoke Smoke Smoke That Cigarette“ wird eine Hommage an das Rauchen halten, die mit Musik, Filmschnipseln und viel blauen Qualm untermalt wird.

Eine Veranstaltung der AG Antifa Halle.